v.l.n.r. Dr. Andrea Meisser (Präsident Albert-Heim-Stiftung), Dr. Nico Mauri, Dr. Mentor Alishani und Prof. Tosso Leeb

Dr. Nico Mauri, ehemaliger Doktorand am Institut fĂĽr Genetik der Vetsuisse-Fakultät Bern, hat den mit Fr. 8’000.- dotierten Award der Albert-Heim-Stiftung gewonnen. Er wurde fĂĽr zwei Publikationen zu erblichen Ataxieformen bei Belgischen Schäferhunden ausgezeichnet:
(1)    A missense variant in KCNJ10 in Belgian Shepherd Dogs affected by spongy degeneration with cerebellar ataxia (SDCA1)
(2)    A SINE insertion in ATP1B2 in Belgian Shephers Dogs affected by spongy degeneration with cerebellar ataxia (SDCA2)

Mit den Ergebnissen der Arbeiten können nun zwei tödliche Erbkrankheiten bei Belgischen Schäferhunden wirksam züchterisch bekämpft werden. An beiden Publikationen waren zahlreiche Forschende aus verschiedensten Bereichen der Vetsuisse-Fakultät beteiligt (Department of Clinical Research and Veterinary Public Health, Departement für klinische Veterinärmedizin und Department of Infectious Diseases and Pathobiology der Vetsuisse Bern und Vetsuisse Zürich).

Dr. Mentor Alishani, ehemaliger Doktorand des Instituts fĂĽr Parasitologie der Vetsuisse-Fakultät ZĂĽrich und der Universität Pristina (Kosovo), hat einen mit Fr. 2’000.- dotierten Anerkennungspreis der Albert-Heim-Stiftung gewonnen. Er wurde ausgezeichnet fĂĽr seine Arbeit mit dem Titel:
The impact of socio-cultural factors on transmission of Taenia spp. and Echinococcus granulosus in Kosovo.

Der Award der Albert-Heim-Stiftung wird jährlich für herausragende Arbeiten von Nachwuchsforscherinnen und -forschern, Dissertationen, Lizenziats-, Master- und Bachelor-Arbeiten einer Schweizerischen Hochschule auf dem Gebiet der kynologischen Forschung vergeben.

Wir gratulieren herzlich!